Seifen - pure Handarbeit mit pflegenden Inhalten

und Traumfragmente sind die zauberhaften Namen zwei der zahlreichen Seifensorten der Firma Badeanstalten aus Dänemark. Wie bei einigen anderen Firmen auch, die sich auf besonders edle, handgemachte Seifen spezialisiert haben, werden für diese Seifen nicht nur hübsche Namen, sondern auch beste Zutaten verwendet. Darüber hinaus wird auch auf die Herkunft der Zutaten geachtet, so dass gerade so spezielle Bestandteile einer guten Seife wie z.B. Palmöl ausschließlich aus zertifizierten Quellen stammen. Nachhaltigkeit wird auch bei Kosmetik- und Pflegeartikeln immer wichtiger.

Man vermutet, dass es Seife in der Form, wie wir sie heute kennen, etwa seit dem 7. Jahrhundert gibt. Aus den arabischen Ländern, wo der Ursprung der Seife zu finden ist, verbreitete sich das Wissen um die Herstellung der Seife bald auch nach Europa. Spanien und Frankreich galten in der Zeit als Zentren der Seifenherstellung.

Im Mittelalter wurde mehr Wert auf Körperreinigung gelegt als gemeinhin angenommen, und der Besuch des Badehauses war beliebt und gängig. Erst in den Zeiten von Pest und Cholera änderte sich dies, da man vermutete, dass das Badewasser den Körper für Krankheitserreger durchlässig machte. Trockenreinigung mit Puder kam in Mode, und die Seife für die Reinigung mit viel Wasser wurde seltener.

Erst im 17. Jahrhundert machte König Louis XIV die Seife wieder gesellschaftsfähig. Er holte sich die besten Seifensieder nach Versailles und erließ das Reinheitsgebot für Seifen, wonach eine als hochwertig zu klassifizierende Seife mindestens 72% reines Pflanzenöl enthalten mußte.

Die Seifenherstellung erlebte ihre zweite Blütezeit, und bald hatten Frankreich, England und Deutschland bedeutende Seifenfabrikationen.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Herstellungsverfahren einfacher und damit kostengünstiger, womit es für jedermann erschwinglich war, Seife zu kaufen und täglich zu verwenden. Das hat sich bis heute erhalten. Doch heute wird immer mehr Wert auf reine, möglichst natürliche Inhaltsstoffe gelegt. Feine Seifen werden in Handarbeit aus hochwertigen, pflegenden Inhaltsstoffen gefertigt und dabei mit natürlichen Farben und Duftölen versehen, so dass die Seifen nicht nur hervorragende Pflegeeigenschaften haben, sondern auch noch wohlriechend und dekorativ sind. Die Seifenblöcke werden gegossen und nach dem Lagern, wodurch sie die typische Konsistenz erhalten, in Stücke geschnitten, um in der gewohnten Größe eines Seifenstücks zum Verkauf angeboten zu werden.

Gegenüber synthetischen Seifen haben Seifen aus natürlichen Ölen die Eigenschaft, die Haut weniger zu reizen und sanft zu pflegen. Obendrein sind sie biologisch voll abbaubar. Oftmals sind diese Seifen durch ihre hübsche Optik kleine Kunstwerke, die das Bad zieren und das Waschen zur Zeremonie erheben. 

Mit so einem Stück Seife holen wir uns auf natürliche Art einen Hauch Lebensart á la Louis XIV in den Alltag!