Leckeres aus Äpfeln

Was kann man Schönes machen mit all den Äpfeln, die sich im Herbst so üppig anbieten? 

Manche Sorten, hauptsächlich die festen und eher sauren, eignen sich zum Einlagern an einem dunklen, kühlen Ort. Dazu können nur Äpfel verwendet werden, die keine Druckstellen oder Wurmlöcher haben. Die Äpfel werden dazu sauber und trocken auf gut belüftete Regale gelegt und regelmäßig kontrolliert, so dass Äpfel, die Stellen aufweisen sofort aussortiert und gegebenenfalls verarbeitet werden..

Wenn man eine wahre Apfelschwemme hat, bietet es sich an, die Äpfel zu einer Mosterei zu bringen. Es gibt mobile Mostereien, die von Ort zu Ort fahren. Dort bekommt man den Saft genau aus den eigenen Äpfeln. Alternativ gibt es im ländlichen Bereich Abgabestellen von Mostereien. Dort werden die abgegebenen Äpfel gewogen, und pro Kilo bekommt man einen Wert in Gutscheinen, den man in fertigen Saft der betreffenden Mosterei tauschen kann.

Der Klassiker für die Verarbeitung von Äpfeln ist nach wie vor der Apfelkuchen. Fast jeder Landstrich hat sein eigenes typisches Apfelkuchenrezept und jede Oma hat wahrscheinlich auch ihre persönliche Variation davon. Meine Oma hat immer den typisch ostfriesischen Apfelkuchen mit Mandeln und Schmand gebacken, dessen Rezept schon uralt ist.

Ich mag am liebsten dieses Apfelkuchen - Rezept:
Rühren Sie aus
250 g Mehl
100g gemahlenen Haselnüssen
100 g Margarine
50 g Zucker
1/2 TL Zimt
1/2 Tasse Wasser
1 Päckchen Backpulver und
3 EL Speisestärke
einen glatten Teig, den Sie in die vorbereitete Kuchenform füllen. In die zähe Masse eine geschlossene Schicht dicker Apfelspalten legen und etwas hineindrücken. Am besten eigenen sich mürbe Apfelsorten.
Darauf aus
100g Mehl
50g Zucker
1 El selbstgemachtem Vanillezucker
und 3 EL Kokosöl
einen festen Teig für die Streusel kneten, den Sie auf die Äpfel krümeln.
Das ganze bei 220 Grad etwa 45 Min backen.


Dieser Kuchen kommt ohne Ei, Butter und MIlch aus!

Aber auch deftig können Äpfel interessant sein. Ein einfaches, aber sehr leckeres Rezept habe ich kürzlich ausprobiert und bin begeistert:

Ich habe fertigen Hefeteig verwendet, man kann aber natürlich auch einen ganz normalen Hefeteig selbst zubereiten. Mit dem vorbereiteten Teig eignet sich das Rezept auch für die schnelle Alltagsküche, so dass man auch am Abend nach einem langen Arbeitstag etwas frisches auf den Tisch bringen kann.

Hier das Rezept für die gefüllten Apfel-Zwiebel-Taschen:

1 Paket fertigen Hefeteig (wie für Pizza o.ä.) schneide ich in 6 gleiche Teile, so dass man 6 gefüllte Hefetaschen daraus zaubern kann. 

3 – 4 Äpfel schälen und in Spalten schneiden. 1 große Gemüsezwiebel ebenfalls schälen und in halbierte Ringe schneiden.

Die Mitte der Hefeteigstücke mit süßem Senf bestreichen und die Apfelspalten und die Zwiebelspalten abwechselnd dort hinein schichten, Mit Pfeffer aus der Mühle und etwas Salz würzen 
sowie einige Tropfen Olivenöl auf die Äpfel und Zwiebeln geben. Dann die vier Ecken zur Mitte hin zusammenklappen und die Nähte zusammendrücken, so dass die Taschen geschlossen sind.

Bei 220 Grad, je nach Ofen, etwa 30 Minuten backen.


Wir haben dazu einen frischen Federweißen genossen und waren rundum zufrieden mit dem schnellen, einfachen, aber super leckeren Gericht, das den Geschmack vom Sommer und vom  Herbst in sich vereint!

Probieren Sie es auch. Sie werden begeistert sein, liebe Leser!

Autor Dagmar Bruns

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